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Deine Speisekarte ist dein wichtigster Verkäufer

Du kannst der beste Koch in der Stadt sein. Du kannst die köstlichsten Speisen und Dessert kreieren – wenn du dein Sortiment nicht
ansprechend präsentierst, wirst du dein Potential nicht ausschöpfen. Deshalb ist eine gute Speisekarte so wichtig.
Sie nimmt deinen Gast an die Hand, führt ihn durch deine Auswahl – und präsentiert deine Speisen auf eine Art und Weise, die Hunger auf mehr macht.

Lerne deinen Gast zu verstehen

Was für Menschen finden ihren Weg in dein Restaurant? Was für Gäste hast du? Diese Fragen sind wichtig, damit deine Speisekarte ein voller Erfolg.
Ein Beispiel: Die Gäste der Gourmets werden deine Speisekarte genaustens analysieren, um ihre Wahl für das heutige Abendessen zu treffen.
Und es sind vor allem die Gourmets, die einen gewissen Anspruch an die Präsentation deiner Speisen haben. Doch nicht nur Gourmets studieren deine
Speisekarte genau: Angenommen dein Gast wartet auf ein verspätetes Date. Dann wird sich auch diese Person intensiver mit deiner Speisekarte auseinandersetzen.
Auch bei einem Geschäftsessen wird deine Speisekarte genau seziert – schließlich will man sich gegenüber Geschäftspartnern bei der Auswahl der Speisen keine Blöße geben.

Alle Gäste haben eins gemeinsam

Sie werden sich vor der Bestellung über dein Sortiment unterhalten. Du kennst die Situation sicherlich: Auch nachdem die Bestellung aufgegeben wurde, liest der Gast häufig weiter in der Speisekarte – und wird im Optimalfall über deine ausgefallenen Speisen sprechen. Eine unstrukturierte Speisekarte sorgt dagegen für einen schlechten Ersteindruck – und lässt dein Restaurant/Gastronomiebetrieb in einem schlechten Licht erscheinen. Wenn die Speisekarte so lieblos gestaltet wurde, wie mag es dann erst in der Küche zugehen?

Aus diesem Grund ist eine professionelle und ansprechende Gestaltung der Karten extrem wichtig. Sie entscheidet über den ersten Eindruck des Gastes über dein Lokal – und wie so oft im Leben, ist der erste Eindruck entscheidend. Wichtig: Dabei geht es nicht nur darum, den Bestellvorgang zu optimieren. Die Karte dient vor allem zur Repräsentation deines Lokals. Sie ist deine Visitenkarte.

Was gehört auf eine gute Speisekarte?

Es ist gesetzlich vorgegeben, dass auf der Speisekarte Konservierungsstoffe und Farbstoffe aufgelistet sind. Auch Allergene und Zutaten wie Nüsse oder Äpfel sollen angegeben werden. Eventuell ist es auch sinnvoll, Gluten und ähnliche Stoffe aufzulisten oder vegetarische und vegane Speisen farblich hervorzuheben. Hier ist besondere Vorsicht geboten: solltest du Fehler bei Allergenkennzeichnung machen oder gänzlich darauf verzichten, drohen hohe Strafen vom Ordnungsamt!

Übersichtlich muss es sein

Deine Karte sollte facettenreich und gleichzeitig übersichtlich sein. Dabei sollten die Beschreibungen deiner Gerichte kurz und prägnant formuliert sein, denn niemand will einen Roman lesen. Auch ansprechende Bilder sind wichtig, die Lust auf mehr machen und den Appetit anregen.
Tipp: Mit einem ansprechenden Kapitel Nachspeisen erhöhst du deine Chancen auf eine weitere Bestellung. Heutzutage kalkulieren viele Gastronomen die Hauptspeise kostendeckend, und versuchen mit Vor- und Nachspeisen Gewinn zu erzielen. Gerade für dieses Geschäftsmodell ist eine gute Speisekarte unerlässlich.

Eine gute Speisekarte bietet Ablenkung

Niemand wartet gerne im Restaurant. Vor allem wenn dein Gast hungrig ist und auf das Essen warten muss, vergeht die Zeit für ihn sehr langsam. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen Gästen Ablenkung bietest. Wie das gelingt? Mit der Speisekarte! Du kannst beispielsweise eine informative Geschichte über die Region oder deinem Restaurant auf der Speisekarte unterbringen. Auch eine unterhaltsame Anekdote aus der Küche oder der Restaurant-Umgebung unterhält den Gast.

Die Faustregel lautet: Jede Minute, die sich der Gast länger mit der Speisekarte beschäftigt, bedeutet mehr Umsatz für dich.

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